Motive verdrahten

**Beta.** Licht und Bewegung sind noch in der Erprobung: Module funktionieren, aber in manchen Heimnetzen hakt es noch. Hilfe: [Module verbinden](/module-verbinden/).

Ein Klick verbindet ein Motiv mit einem Kanal deines Moduls — und was eben noch nur zu hören war, leuchtet auf der Anlage.

Die eine Verbindung#

In SceneFX gibt es genau eine Naht zwischen Welt und Hardware: Motiv → Kanal. Das Wohnhaus in deiner Welt bekommt Kanal 3 deines Licht-Moduls — ab da leuchtet die echte LED im echten Haus, wann immer das Motiv leuchtet. Alles andere (Zeiten, Streuung, Szenen) bleibt, wie es war; es wird nur körperlich.

Deshalb gilt: Jedes verdrahtete Motiv wird körperlich — alles andere lebt virtuell weiter. Du musst nie alles auf einmal verdrahten.

So verdrahtest du#

  1. Öffne das Menü des Motivs — über das Regler-Symbol neben seinem Namen in der Zeitleiste oder per Rechtsklick — und wähle Verdrahtung.
  2. Wähl Modul und Kanal. Die App zeigt, was frei ist.
  3. Unsicher, welcher Draht welcher ist? Kurz zeigen lässt den Kanal blinken, winken oder andrehen — dann siehst du auf der Anlage, welche Lampe du gerade in der Hand hast.
  4. Kurz vorführen am Motiv spielt danach sein Verhalten einmal ab — die Feuerprobe.

Braucht ein Motiv mehrere Kanäle (etwa mehrere Fenster), vergibt die App zusammenhängende Kanäle. Sind keine frei, sagt sie es dir — das Motiv läuft dann einfach simuliert weiter, bis Platz ist.

Ein Stück LED-Streifen#

Manche Motive leuchten nicht an einem Kanal, sondern auf einem Abschnitt des LED-Streifens deiner Plattenbeleuchtung — etwa das Feuerwerk aus der gleichnamigen Erweiterung: Bei jedem Knall funkeln dort farbige Punkte, nur in diesem Abschnitt, während der Rest des Streifens dein Raumlicht bleibt.

  1. Öffne das Menü des Motivs und geh zu Verdrahtung. Statt Kanälen bietet die App dir je Streifen einen freien Abschnitt an, z. B. Streifen Nord · Pixel 0–29.
  2. Nach dem Wählen stellst du von und bis nach — Pixel 0 ist die erste LED am Controller.
  3. Das Auge daneben lässt den Abschnitt kurz weiß aufblitzen, damit du siehst, wo er liegt.

Hast du mehrere Streifen, gehört jeder Abschnitt zu genau einem davon. Teilen sich zwei Motive Pixel, sagt die Karte es dir — verboten ist es nicht. Für die Funken braucht der Streifen Firmware 26; ist sie älter, weist die Karte darauf hin, und Firmware aktualisieren… in der Technik des Moduls holt sie drahtlos. Ohne Streifen leuchtet das Motiv einfach in der Welt auf.

Anzeigen verdrahten#

Eine Anzeige verbindest du genauso: Menü öffnen (Regler-Symbol oder Rechtsklick) → Display wählen. Kurz zeigen schreibt „● Hier! ●“ auf das echte Display, damit du es zuordnen kannst. Ohne Anzeige-Modul läuft der Fahrplan simuliert weiter — es geht nichts verloren.

Eingänge: Taster auf der Anlage#

Module können nicht nur ausgeben, sondern auch lesen: An die Eingänge schließt du Taster an — den Klingelknopf am Anlagenrand, den Kontakt am Bahnübergang. In der Welt tauchen sie als Ursache für Auslöser und Szenen auf: Wenn Eingang 1 ausgelöst wird, dann …

Der Blick ins Modul#

In der Einrichtung öffnet ein Klick auf ein Modul seine Karte mit vier Reitern:

  • Kanäle — was belegt ist, was frei ist, was gerade an ist.
  • Zeitregeln — die Bastler-Ebene: Regeln direkt am Modul, unabhängig von Motiven. Für den Normalfall brauchst du sie nicht.
  • Technik — Modul-ID, Firmware-Version, IP- und MAC-Adresse, WLAN, Signalstärke, Laufzeit. Hier wohnen auch WLAN ändern… und Firmware aktualisieren…

Geht ein Modul offline, zeigen die Werte den Stand der letzten Verbindung — und alles Verdrahtete läuft in der App einfach virtuell weiter, bis das Modul wieder da ist.