Die Licht-Quest: dein erstes Modul

Deine Welt klingt schon. Jetzt soll sie leuchten — mit kleinen WLAN-Modulen, die du selbst zusammensteckst.

Was ein Modul ist#

Ein Modul ist ein kleines Board aus Standard-Bauteilen — Mikrocontroller, Steckbrett, Kabel — für rund 15 € aus dem Elektronikversand deiner Wahl. Du kaufst nichts bei uns: Deine Hardware gehört dir, es gibt kein geschlossenes System und keinen Spezialstecker.

Module sind bewusst einfach: Sie empfangen Kommandos aus der App übers WLAN und schalten Kanäle. Alles Kluge — der Tag, die Gewohnheiten, die Auftritte — bleibt in der App. Wichtig fürs WLAN: Die Module funken auf 2,4 GHz; das bieten praktisch alle Heimrouter von selbst an.

Es gibt fünf Modul-Typen, je Aufgabe eines:

Typ Was es kann
Licht 16 dimmbare Licht-Kanäle je Platine — Fenster, Laternen, Schaufenster.
Bewegung Bis 16 Servos — Schranke, Tor, Wippe.
Drehung 2 Motoren — Karussell, Windrad.
Anzeige 4 kleine Displays — etwa ein Zugzielanzeiger.
Plattenbeleuchtung Ein RGBW-Streifen als Raumlicht — der Himmel über der Anlage.

Schritt 1: In der Werkstatt zusammenstecken#

Die Werkstatt (Bereich Einrichtung → Zur Werkstatt) ist deine bebilderte Bauanleitung:

  1. Wähl das Board, das du bauen willst.
  2. Die Stückliste zeigt, was du brauchst — zum Bestellen oder aus der Bastelkiste.
  3. Dann geht es Schritt für Schritt, mit Bild und Text, vom leeren Steckbrett bis zum USB-Kabel. Gesteckt, nicht gelötet.

Am Ende sagt die Werkstatt: „Das Board ist gesteckt.“ — und übergibt an Modul einrichten.

Schritt 2: Modul einrichten#

+ Modul (in der Einrichtung) startet den Einrichtungs-Assistenten. Sein Prinzip: Erst beweist dein Modul am USB-Kabel, dass es lebt — WLAN kommt danach.

  1. Was ist auf deinem Board verbaut? — wähl den Modul-Typ, den du gesteckt hast.
  2. Modul verbinden — Board per USB-Kabel an den Rechner. Die App findet es von selbst.
  3. Einrichten — die App überspielt die Firmware. Kabel steckenlassen, kurz warten; die App erzählt dir, was gerade passiert.
  4. Erstes Leuchten — dein Modul meldet sich: Die LED auf dem Board blinkt grün. Dein Modul lebt! Das kann beim ersten Start bis zu 30 Sekunden dauern. (Blinkt nichts: Der Assistent sucht mit dir gemeinsam — siehe Wenn ein Modul streikt.)
  5. Benennen — gib deinem Modul einen Namen.
  6. Drahtlos machen — WLAN-Name und Passwort eintragen, Verbinden. Das ist das einzige Tippfeld im ganzen Weg. Danach bietet die App an, den Zugang für weitere Module zu merken — gespeichert nur auf deinem Rechner, und nie in einer Welt-Datei.
  7. Fertig — Kabel ab, das Modul lebt im WLAN. Jetzt kommt der schönste Teil: Motive verdrahten.

Ein Modul, viele Motive#

Ein Licht-Modul hat 16 Kanäle — genug für ein ganzes Viertel. Du verdrahtest Motiv für Motiv, in deinem Tempo. Alles, was noch keinen Draht hat, lebt einfach virtuell weiter.